Wie Du Deinen Instagram Business Account deaktivieren kannst

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Es gibt viele Gründe und manchmal ist es einfach notwendig, einen Instagram-Account für eine Weile zu pausieren. Damit Fotos und Videos temporär nicht öffentlich zugänglich sind, muss glücklicherweise nicht direkt der ganze Instagram-Account gelöscht werden. 

Egal ob Du ein privates Konto, einen Business Account oder ein Creator-Konto verstecken möchtest, wir erklären Dir kurz und Schritt für Schritt, wie du dein Instagram-Konto deaktivieren kannst. 

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Was heißt eigentlich Account-Deaktivierung auf Instagram?  

Ein deaktivierter Account ist etwas anderes als ein gelöschtes Konto: Deaktivierte Instagram-Accounts sind nicht durchsuchbar, können nicht geändert werden und sind für die Dauer der Deaktivierung für andere Nutzer unsichtbar. Alle Bilder, Kommentare und andere Einblicke wie zum Beispiel die Insights bezahlter Kampagnen bleiben erhalten und sind nur für den Zeitraum der Deaktivierung nicht mehr sichtbar. Gelöschte Konten hingegen sind im Grunde genommen verschwunden, zusammen mit allem, was sie enthalten.  

  

Welche Gründe gibt es, um Instagram-Accounts temporär zu deaktivieren?  

Es gibt viele Gründe, warum es für ein Unternehmen sinnvoll sein könnte, den Instagram-Account für eine gewisse Zeit zu deaktivieren:

  • Das Unternehmen durchläuft gravierende Veränderungen, die sich auf das Image auswirken könnten wie z.B.  ein Rebranding oder eine Fusion, sodass die Zukunft des  Social-Media-Accounts noch ungewiss ist.  
  • Das Social-Media-Team entwickelt eine völlig neue Instagram-Strategie und möchte während dieses Entwicklungsprozesses alte Inhalte verstecken, bis die zukünftige Strategie finalisiert ist.  
  • Das Unternehmen hat im Laufe der Zeit mehrere Konten für verschiedene Zwecke eröffnet, die konsolidiert oder offiziell verifiziert werden sollen, aber in der Zwischenzeit erhalten bleiben sollen.  
  • Das Unternehmen hat sich gegen die Nutzung von Instagram als Plattform entschieden und möchte nicht, dass öffentliche Inhalte sichtbar sind, möchte aber seinen Account bzw. Benutzernamen nicht freigeben.  
  • Negative PR oder andere unglückliche Ereignisse haben das Unternehmen vorübergehend von Instagram vertrieben.  

Was auch immer der Grund für die Deaktivierung des Instagram Business Accounts ist: Die Deaktivierung ist einfach und lässt sich sehr leicht rückgängig machen.  

  

Wie man einen Instagram Business Account deaktiviert  

Den Account für eine Weile offline zu nehmen, ist ein einfacher Prozess, kann aber leider nicht über die die Instagram-Apps für Android oder iOS erfolgen. Stattdessen muss Instagram.com über den mobilen Browser oder den Desktop aufgerufen werden. Du kannst direkt dem hinterlegten Link folgen, um die Seite aufzurufen.  

Hinweis* Wenn Du diesen Artikel gerade auf Deinem mobilen Gerät liest, wird beim Klicken auf den obigen Link möglicherweise automatisch die Instagram-App geöffnet. Stattdessen kannst Du den Link kopieren und direkt in den mobilen Browser einzufügen.  

Sobald Du Dich im Account auf dem Desktop angemeldet hast, gehe zur Profilseite. Auf die Profilseite gelangst Du über einen Klick auf das kleine Icon Deines Unternehmens in der oberen rechten Ecke.  Hier siehst Du die Biografie, Beiträge und andere Inhalte des Accounts. Nun klickst Du auf "Profil bearbeiten" neben dem Benutzernamen.  

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Auf der folgenden Seite siehst Du unten rechts in blauer Schrift "Mein Konto vorläufig deaktivieren"Instagram versucht natürlich, diese Option ein wenig zu verbergen, daher musst Du möglicherweise etwas nach unten scrollen.

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Nachdem Du daraufgeklickt hast, wirst Du aufgefordert, im Dropdown-Menü einen Grund für die Deaktivierung des Accounts anzugeben. Hierbei handelt es sich um eine Pflichtangabe. Im Anschluss wirst Du aufgefordert, das Passwort erneut einzugeben. Zu guter Letzt klicke auf "Konto vorläufig deaktivieren" und der Account ist verschwunden. Um diesen Vorgang rückgängig zu machen und den Instagram-Account wieder zu aktivieren, musst Du Dich nur erneut anmelden. Es ist wichtig, dass das gesamte Social-Media-Team von der Deaktivierung weiß, damit "versehentliche" Anmeldungen nicht zu einer unerwünschten Reaktivierung führen.  

Tipp* Wenn Du Dich vergewissern möchtest, dass der Account nicht mehr sichtbar ist, bitte einen Mitarbeiter, mit seinem privaten Konto nach dem Unternehmens-Account zu suchen. Die Deaktivierung sollte sofort erfolgen, aber wenn es noch sichtbar ist, schau nach 30-60 Minuten erneut nach.  

  

Alternativen zur Deaktivierung des Instagram-Accounts  

Es gibt Alternativen zur Deaktivierung des Instagram-Accounts, die eventuell besser zur jeweiligen Anforderung des Unternehmens passen. Zu den Möglichkeiten gehören das Löschen bestimmter unerwünschter oder veralteter Inhalte oder die Erhaltung des Accounts trotz Schwierigkeiten, zum Beispiel durch eine strategische Neuausrichtung der künftigen Inhalte. Wichtig ist, dass diese Optionen in Erwägung gezogen werden, bevor manche oder gar alle Account-Inhalte gelöscht werden und damit unwiderruflich verloren gehen.  

  

Den Account privatisieren  

Eine weitere Alternative zur Deaktivierung des Instagram-Accounts kann sein, die Seite als "privat" zu markieren. Das bedeutet, dass nur Follower Inhalte sehen können. Jeder, der ein Follower werden möchte, zunächst die Erlaubnis beantragen und erst nach Freigabe werden Inhalte sichtbar.  Instagram-Business Accounts können jedoch nicht privatisiert werden, so dass das Unternehmen zunächst auf ein persönliches Konto wechseln muss. Dies geschieht mit Hilfe der Privatsphäre-Einstellungen über den Desktop-Browser oder in der mobilen App. Im linken Reiter der Einstellungen findest Du unten auf der Account-Seite die Option "Zu persönlichem Konto wechseln" tippen.   

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Wenn der Instagram Business Account in ein privates Konto umgewandelt wird, werden leider auch alle KPIS der bezahlten und organischen Content-Formate, sowie User Insights unwiderruflich entfernt, so dass dies am besten nur getan werden sollte, wenn die Daten entweder nicht wichtig sind - oder bewusst ein kompletter Neuanfang angestoßen wird. Es kann jederzeit zu einem Business Account zurückgewechselt und der Account wieder öffentlich gemacht werden, jedoch nur mit Verzicht auf die zuvor verlorenen Insights.  

Hinweis für Facelift Cloud-Nutzer*: Auch wenn die Daten in der Instagram-App nicht mehr verfügbar sind, sobald der Account privatisiert wird – ist für diesen Fall in der Facelift Cloud gesorgt & die Daten sicher gespeichert! Allerdings muss bedacht werden, dass private Instagram-Accounts nicht über die Facelift Cloud verwaltet werden können. Das Konto muss dementsprechend neu verbunden werden, wenn es wieder zu einem öffentlichen Business Account gemacht wird. Die alten Einblicke werden in der Zwischenzeit sicher jedoch in der Cloud gespeichert.  

Der Vorteil eines privaten Accounts besteht darin, dass es sich hervorragend für Designüberarbeitungen eignet. Es gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, das Design zu überarbeiten, die Bilder zu filtern und allgemeine Kontopflege in Echtzeit in der App durchzuführen. Dabei kann so viel experimentiert und verändert werden, wie gewünscht.  

Andererseits kann ein Unternehmens-Account als privates Profil auf jeden, der darüber stolpert, etwas seltsam wirken, daher ist es am besten, dies schnell zu tun, insbesondere wenn die Marke eine große Fangemeinde hat. Außerdem können die bestehenden Follower die Aktivitäten immer noch sehen, und wenn eine große Fangemeinde vorhanden ist, ist die Deaktivierung vielleicht noch einmal eine Überlegung wert.   

Fazit 

Unabhängig vom Grund für die Deaktivierung des Instagram-Unternehmens-Account ist der Vorgang sehr einfach umzusetzen und auch leicht wieder umkehrbar.  

Denke daran, dass durch die Deaktivierung des Instagram-Accounts  die Facelift Cloud Access Tokens ablaufen Der Account muss also erneut verbunden werden, wenn der Account reaktiviert wird - aber auch dies ist ein recht einfacher Vorgang, der weniger als eine Minute dauern sollte.   

Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, wie Du Instagram-Kampagnen verbessern kannst, findest Du Hilfe in unseren anderen Leitfäden.  

 

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