5 lukrative Trends für erfolgreiches Facebook Marketing

Gepostet von Björn Tantau am 03.02.15 17:09

Bild: Bloomua, Shutterstock.com

Facebook bietet Publishern und Advertisern so viele einträgliche Möglichkeiten wie nie zuvor

Wenn der Erfolg kommt, dann dauert es selten lang, bis die ersten Neider auf der Bildfläche erscheinen. Bei Facebook ist das ähnlich: Je erfolgreicher das weltweit größte soziale Netzwerk wird, desto mehr wird darüber berichtet, dass Facebook eigentlich schon längst am Ende ist.

Mal sind es die Teenager, die in Scharen davon laufen. Dann sind es die "Silver Surfer", die in zu großen Mengen dazukommen, so dass angebliche eine Überalterung droht.

Wie man es dreht und wendet: Facebook scheint am Ende und wer nicht mit in den Abgrund gezogen werden will, der lässt lieber die Finger vom blauen Riesen.

Facebook ist wichtiger als je zuvor

Das ist selbstverständlich kompletter Unsinn. Ganz im Gegenteil: Facebook ist erfolgreicher als je zuvor und es sieht derzeit überhaupt nicht danach aus, als ob sich daran irgendetwas ändert.

Doch wie können Sie als Publisher oder Advertiser von Facebook profitieren? Was müssen Sie tun, um mit Facebook Marketing richtig durchzustarten?

Es gibt viele Möglichkeiten, mit Facebook erfolgreich zu sein. In diesem Artikel präsentieren wir 5 Trends für erfolgreiches Facebook Marketing in den kommenden Monaten.

1. Videos werden auf Facebook immer wichtiger

Pro Tag werden auf Facebook mehr als 3 Milliarden Videos angesehen. Damit macht das soziale Netzwerke inzwischen selbst YouTube Konkurrenz.

Zwar fehlt Facebook aktuell noch eine Strategie, um Videos auch für deren Urheber zu monetarisieren – so wie YouTube es schon seit langer Zeit tut. Trotzdem können Sie auch jetzt schon von diesem Trend profitieren, denn mit Videos auf Facebook können Sie Ihre Reichweite aktiv ausbauen.

Setzen Sie auf Videos und bieten Sie Ihrem Publikum spannende, nützliche, amüsante oder edukative Inhalte. Wenn Sie wissen, welche Inhalte Ihr Publikum sehen will, dann produzieren Sie genau diesen Content.

Videos eignen sich grundsätzlich perfekt, um Dinge zu erklären: Ratgeberthemen funktionieren fast immer, aber auch komplizierte Sachverhalte lassen sich darstellen. Nicht alle Konsumenten wollen Inhalte nur lesen, schon der Erfolg von YouTube in den letzten Jahren hat bewiesen, dass Videos im Internet hervorragend funktionieren.

Facebook weiß das und wird in diesem Jahr viel dafür tun, damit noch mehr Videos auf Facebook veröffentlicht und von den Usern entsprechend konsumiert werden. Von dieser Entwicklung sollten Sie profitieren und als Ergänzung für bisher schon gut funktionierenden Content sind Videos erste Wahl.

2. Demografischer Wandel auf Facebook verstärkt sich

Teenager verlassen Facebook, "Silver Surfer" kommen dazu: Es stimmt, dass sich die Demografie auf Facebook verändert. Das bedeutet aber nicht, dass Facebook dadurch weniger relevant wird.

Mit Instagram und WhatsApp hat Facebook ein weiteres soziales Netzwerk und einen Messenger in seinem Besitz, mit denen die jungen Zielgruppen weiterhin abgeholt werden. Rein finanziell gesehen ist es für Facebook zudem mit Sicherheit lukrativer, wenn man mehr Menschen mit einem Alter von über 50 Jahren als aktive User ansprechen kann.

Diese Zielgruppe hat in der Regel mehr finanzielle Mittel zur Verfügung, als es bei Personen unter 20 Jahren der Fall ist. Facebook profitiert also vom demografischen Wandel innerhalb des eigenen Ökosystems.

Und je nach Zielgruppe ist dieser demografische Wandel auch für alle Publisher und Advertiser eine echte Chance. Wenn Sie selbst nicht wissen, wie sich Ihre Zielgruppe auf Facebook zusammensetzt, dann sollten Sie das umgehend herausfinden.

Die internen Statistiken von Facebook stellen genau dafür einen ersten Anlaufpunkt dar. Schauen Sie sich Ihre eigene Facebook Page an und stellen Sie anhand der Statistiken fest, welche Personen Sie eigentlich ansprechen.

Basierend auf diesen Erkenntnissen sollten Sie dann Ihre Inhalte anpassen. Das beginnt bei der Ansprache und geht über die optische Aufmachung bis hin zum eigentlichen Inhalt.

Beobachten Sie die Konkurrenz und bringen Sie in Erfahrung, was andere Unternehmen und Brands auf Facebook machen, um die richtige Zielgruppe möglichst perfekt anzusprechen. Um vom demografischen Wandel auf Facebook maximal profitieren zu können, sollten Sie dann letztendlich in der Lage sein, Marketing Personas und Social Media Personas abbilden zu können.

Theoretische, aber dennoch stellvertretende Charaktere, die die echten User in Ihrer Zielgruppe im Durchschnitt möglichst genau nachbilden. An diesen Personas können Sie sich orientieren und Ihre Inhalte so viel besser an die Bedürfnisse Ihrer tatsächlichen User anpassen.

3. "Mobile Only"-User am stärksten wachsende Nutzergruppe

Diese Zahl können Sie sich auf der Zunge zergehen lassen: 526 Millionen Facebook User nutzen das soziale Netzwerke ausschließlich über ein mobiles Endgerät – das entspricht einem Zuwachs von 78 Prozent für 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Und auch wenn diese Zahl schon eindrucksvoll genug ist: 500 Millionen aktive Nutzerinnen und Nutzer kann der Facebook Messenger mittlerweile verzeichnen, bei WhatsApp sind es sogar 700 Millionen User, die jeden Monat aktiv sind.

Im Januar 2015 wurden mehr als 30 Milliarden Nachrichten via WhatsApp verschickt. All diese Zahlen lassen keine Zweifel offen, dass es die mobilen User sind, auf die Sie sich in diesem und den kommenden Jahren konzentrieren müssen, wenn Sie auf Facebook erfolgreiches Marketing machen wollen.

Der erste und auch wichtigste Schritt dafür ist, die eigenen Inhalte noch besser für mobile Endgeräte anzupassen – sofern Sie das bisher noch nicht getan haben. Die immer stärkere Nutzung von mobilen Inhalten auf Facebook korreliert übrigens mit den zunehmenden Verkäufen von mobilen Endgeräten.

Apple ist mit seinem iPhone auf diesem Gebiet immer noch einer der ganz großen Player, doch auch zahlreiche andere Hersteller drängen auf den Markt. Möglich macht das vor allem die immer größere Verbreitung von Smartphones, die mit dem Android-Betriebssystem ausgestattet sind.

Und weil in Zukunft sehr wahrscheinlich mehr mobile Endgeräte als stationäre Computer verkauft werden, ist die Gruppe der mobilen User die Gruppe mit den besten Wachstumsaussichten. Als Publisher oder Advertiser ist es deshalb nur logisch, auf diesen Trend zu setzen und sich anzupassen.

4. Facebook bietet mehr und bessere Werbeformate

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat Facebook im 4. Quartal 2014 53 Prozent mehr Geld mit Werbung verdient. Nur noch wenig überraschend: Mehr als zwei Drittel davon entfallen auf Werbung, die über mobile Endgeräte konsumiert wird.

Die mobile Revolution macht auch und insbesondere vor der Werbung auf Facebook nicht Halt. Im Gegenteil: Weil die stationäre Nutzung von Facebook über klassische Desktop-Computer ebenfalls sinkt, wird künftig noch mehr Werbung zum Beispiel auf Smartphones angezeigt werden.

Facebook selbst will davon selbstverständlich profitieren und hat letztendlich drei wichtige Ziele:

  1. Die "mobile Veränderung" soll möglichst weitreichend monetarisiert werden - Facebook will also so viel Geld wie möglich mit mobiler Werbung verdienen
  2. In Zukunft sollen noch viel mehr Publisher als bisher auch zu Advertisern werden – damit diese Publisher die eigene Zielgruppe besser erreichen
  3. Werbung auf Facebook soll noch relevanter und zielgerichteter werden – nur so können Advertiser langfristig davon überzeugt werden, die eigenen Budgets in Facebook Ads zu investieren

Um diese Ziele zu erreichen, arbeitet Facebook nicht nur ständig daran, in die Jahre gekommene Werbeformate abzuschaffen und aktuelle Formate zu verbessern. Es geht konkret auch darum, die grundsätzliche User Experience auf einem hohen Niveau zu halten.

Nur wenn die User auf Facebook zufrieden sind und es auch bleiben, können die hohen Nutzer- und Abrufzahlen gehalten und weiter ausgebaut werden. Und nur dann bleibt Facebook ein attraktiver Ort für erfolgreiche Werbung – zum Wohle der Werbetreibenden!

In Zukunft werden Sie es also nicht vermeiden können, selbst zum Advertiser auf Facebook zu werden – wenn Sie via Facebook Ihre Zielgruppe effektiv und kostengünstig erreichen wollen.

Dabei spielt die Diskussion, ob Facebook die organische Reichweite absichtlich oder nicht absichtlich minimiert hat, keine Rolle. Wenn Sie sich selbst zu einer erfolgreichen Marke auf Facebook machen, dann werden Sie viel Reichweite habe – bezahlte und organische Reichweite.

Nur mit Werbung allein ist das nur schwer zu schaffen. Bei mangelhaften Inhalten kann die Werbung auf Facebook noch so gut sein – letztendlich können Sie nur nur über hochwertige Inhalte in Verbindung mit Werbung eine wirklich stabile Reichweite aufbauen.

5. Facebook verbessert seine Suchfunktion

Auch wenn Facebook bisher nicht als herausragende Suchmaschine bekannt ist, wird sich das in den kommenden Monaten zu ändern beginnen. Künftig will Facebook nicht nur im Bereich Social Media das Internet dominieren.

Die schon jetzt begonnene Ausrichtung zum Beispiel hin zu Werbung auf externen Websites außerhalb von Facebook ist ein Zeichen dafür, dass Facebook stärker denn je expandieren will. Dafür müssen den Nutzerinnen und Nutzern aber auch mehr und noch bessere Funktionen zur Verfügung gestellt.

Die Facebook Graph Search war der erste Schritt in diese Richtung. Für die Informationsbeschaffung direkt über Facebook war die Graph Search in der bisherigen Form aber nicht sinnvoll.

Mit der vor einigen Monaten vorgenommenen Erweiterung kann nun auch direkt auf Facebook nach Beiträgen gesucht werden, die bestimmte Stichwörter beinhalten. Diese Funktion bezieht sich derzeit auf Beiträge von Personen oder Unternehmen, mit denen man direkt verbunden ist.

Aktuell lässt sich Facebook also nicht komplett auf Beitragsebene durchsuchen, doch es ist wahrscheinlich, dass sich das künftig ändert. Vor allem für Publisher wird Facebook als "Suchmaschine" mit dieser Entwicklung immer interessanter.

Für Ihre Inhalte auf Facebook bedeutet das, dass Sie künftig nicht nur dafür sorgen müssen, hochwertigen Content möglichst ansprechend zu präsentieren. Bald wird es auch nötig sein, begleitende Texte und Teaser bei inhaltlichen Postings so zu gestalten, dass sie für die Suche auf Facebook optimiert sind.

Ähnlich wie Sie es bisher schon von Google kennen, müssen Sie dann darauf achten, dass Ihre Postings auf Facebook nicht nur bei Ihren direkten Fans und Follower gut frequentiert werden. Sie müssen Ihre Texte anpassen und so dafür sorgen, dass diese Texte auch über die Suchfunktion für Beiträge auf Facebook gut auffindbar sind.

Fazit

Facebook wird sich weiter massiv verändern und versuchen, noch mehr Publisher zu Advertisern zu machen. Wegen der extrem großen Reichweite von Facebook wird das soziale Netzwerk weiterhin in der Lage sein, sehr viele Zielgruppen direkt anzusprechen.

Sowohl als Publisher als auch als Advertiser können Sie davon direkt profitieren. Letztlich lassen sich die lukrativen Möglichkeiten, die Facebook jetzt schon bietet und künftig noch viel stärker bieten wird, in drei Bereiche zusammenfassen:

Mobile, Ads und Video – wer seine Strategie und seine Inhalte auf diese drei Kernthemen schwerpunktmäßig ausrichtet, wird mit Facebook (nicht nur in den kommenden Monaten) Erfolge feiern. Neben Strategie und Inhalten sollten Sie dafür im Idealfall aber auch die richtige technische Lösung nutzen, um Ihr Facebook Marketing noch weiter zu verbessern.

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